Beste Aufnahmen:

Blog 2010

30.11.2010
Denkbar ungünstige Voraussetzung für ein paar Aufnahmen der Sonne: Ein tiefer Sonnenstand vormittags um 10.00 Uhr, aufziehende Bewölkung und ein nicht ausgekühltes Teleskop. Dennoch entstanden zwei Aufnahmen der AR 11130 im Weisslicht und im CaK-Licht.

  

26.10.2010
Ein sehr kalter aber klarer Morgen zeigt kurz nach Sonnenaufgang die aktiven Regionen 11113, 11115 und 11117 im Weisslicht und im CaK-Licht bei einem Sonnenstand von nur 15,1 Grad über dem Horizont.

   

21.10.2010
Böiger Wind und durchziehende Wolken gestatteten nur einen kurzen Blick auch die aktiven Regionen AR11113, 11115 und 11117 im Continuum-Licht und im CaK-Licht.

      

10.10.2010
Mit AR11112 schiebt sich ein (noch?) kleiner Fleck mit seinem aktiven Gebiet langsam auf die Vorderseite der Sonne. Im CaK-Licht zeigt sich an diesem windigen Morgen schon mehr Aktivität als im Weisslicht.

  

27.09.2010
Der Fleck 11109 hat sich nun zentral auf die Sonne gedreht, während 11108 bereits bis zum Sonnenrand gewandert ist. So entstanden bei sehr unruhiger Luft einige Aufnahmen im Integrallicht mit dem Herschelkeil und zuvor im H-Alpha-Licht (hier zeigte sich auch eine kleine Protuberanz).

      

23.09.2010
Trotz leichter durchziehender Bewölkung entstanden einige CaK-Aufnahmen der Flecken 11108 und 11109. Zuvor entstanden Aufnahmen dieser Flecken mit dem neuen Safty Herschelprisma von Baader im Integrallicht.

      

21.09.2010
Übersichts- und Detailaufnahmen des Fleckengebiets 11108 im H-Alpha- und im CaK-Licht. Zudem zwei formschöne Protuberanzen im H-Alpha-Licht.

       

20.09.2010
Der hohe Sonnenstand und die unruhige Luft am frühen Nachmittag erlaubte nur Übersichtsaufnahmen des Fleckengebiets 11108 im H-Alpha-, und im CaK-Licht. ZUdementstand eine Weisslicht-Aufnahme des Fleckengebiets.

      

19.09.2010
An diesem Herbstmorgen - mit Raureif auf der Wiese - geht eine Sonne auf, die von der neuen Fleckengruppe 11008 (neben der schwächer werdenden Gruppe 11005) dominiert wird. Es zeigen sich zudem einige kleine Protuberanzen im H-Alpha-Licht und auch im CaK-Licht zeigen sich die Strukturen eindrucksvoll um die Fleckengruppen.

         

06.09.2010
Nach einer kalten Nacht war schon bald nach Sonnenaufgang die Luft auffallend unruhig. Im H-Alpha-Licht zeigten sich ein kleines Protuberanzengebiet und auch der Fleck 11105 wandert langsam an den Sonnenrand. Im CaK-Licht zeigte auch die zentrale Region auf der Sonne ein aktives Gebiet.

    

05.09.2010
Aufgrund schnell zunehmender Bewoelkung musste die Belichtungsserie leider vorzeitig abgebrochen werden.

   

04.09.2010
Ein typischer Spaetsommermorgen: Aus dem Fruehnebel steigt die Sonne empor und zeigt im H-Alpha- und im CaK-Licht schoene Strukturen um die Fleckengebiete 11101/11102 und 11105 - sowie zwei kleinere Protuberanzengebiet. Eine schnelle Wolkenbildung beendet die Aufnahmeserie unvollendet.

     

01.09.2010
Die Nacht brachte Rauhreif und endete mit Morgennebel; am Vormittag gibt dieser den Blick frei auf die Sonne mit den Flecken 11101 und 11102. Im H-Alpha- und im CaK-Licht zeigen sich diese aktiven Gebiete – und einige kleineren Protuberanzen – auf der Sonnenoberfläche.

        

21.08.2010
Eine im Weisslicht fleckenlose Sonne zeigte sich am Morgen mit nur kleinen Protuberanzen im H-alpha-Licht. Spannender war da noch der Anblick der Region 11100 im CaK-Licht.

     

31.07.2010
Endlich wieder Sonne nach vielen Tagen Regen; und was für eine: zwei breite Protuberanzenfronten im H-Alpha-Licht am Sonnenrand bei Sonnenfleck 11092. Dieser ist auch im CaK-Licht schön anzuschauen – ebenso der gerade hinter den Sonnenrand wandernde Fleck 11089.

      

12.07.2010
Es ist indrucksvoll im H-Alpha- und im Cak-Licht, wie der Sonnenfleck 11087 auf die Vorderseite der Sonne wandert – begleitet von kleinen Protuberanzen.

       

10.07.2010
Ein neuer Fleck zeigt sich am Sonnenrand: 11087. Trotz dünner Schleierwolken zeigen sich im H-Alpha-Licht zwei schöne Protuberanzengebiete am Sonnenrand.

     

08.07.2010
Ein klarer Morgen folgt auf eine klare Nacht: Sonnenfleck 11084 verlässt langsam die Bühne; eine kleine Protuberanz zeigt sich am Sonnenrand.

   

07.07.2010
Früher Morgen. Heisser Tag. Nicht viel los im h-Alpha- und Cak-Licht ...

    

07.07.2010 (Mittags)
... ein paar Stunden später - gegen Mittag - zeigte sich die Protuberanz leicht verändert.

    

05.07.2010
Ein heisser Sommertag an dem sich um Mittag kleinen Protuberanzen und einer schoenen Struktur um Fleck 11084 im H-Alpha- und CaK-Licht zeigten.

     

27.06.2010
Ein klarer Morgen; kleine Protuberanzen im H-Alpha-Licht. Im CaK-Licht zeigte sich die Strukturen um den neuen Sonnenfleck 11084.

      

24.06.2010
Ein weiterer klarer Morgen zeigte im H-Alpha-Licht eine schöne Protuberanz am Südrand der Sonne.

   

23.06.2010
Ein typischer Sommertag mit einem klaren Sonnenaufgang und im Laufe des Vormittags zunehmender Bewölkung. Im H-Alpha- und im CaK-Licht zeigte sich eine kleinere Protuberanz und Formationen in der Oberflächenstruktur.

  

04.06.2010
Nach vielen Regentagen kündigte ein traumhafter Sonnenaufgang einen klaren Tag an. Auf der neuen Montierung konnten Aufnahmen des Sonnenflecks 11076 im Weißlicht und im CaK-Licht gewonnen werden. Im H-Alpha-Licht zeigten sich einige formschöne Protuberanzen.

          

27.04.2010
Im H-Alpha-Licht sind am Sonnenrand breite Protuberanzen zu beobachten; im CaK-Licht ist ein Überraschend großes Fackelnetzwerk zu sehen.

      

18.04.2010
Noch immer behindert die Asche-Wolke den Flugverkehr in Europa jedoch weniger den Blick auf die Sonne: Am Sonnenrand zeigten sich am Vormittag einige Protuberanzen im H-Alpha-Licht; im CaK-Licht hingegen zeigte sich der Tagesstern eher unspektakulär.

     

17.04.2010
Die beim Ausbuch des Vulkans Eyjafjallajökull auf Island entstandene Asche-Wolke legte dieser Tage den Flugverkehr über weiten Teilen Europas lahm. Auch der Blick auf die Sonne wurde an diesem Tag auch deutlich beeinträchtigt in welche Maße es sich bei dem Dunst um Aschepartikel handelte lässt sich vom Boden aus nur schwer sagen; die Beobachtung der Protuberanzen im H-Alpha-Licht wurde zudem durch heftigen und böigen Wind erschwert.

   

23.03.2010
Ein herrlicher Frühlingstag läßt den morgendlichen Rauhreif schnell verschwinden und ein Blick (im H-Alpha- und im CaK-Licht) auf die langsam emporsteigende Sonne zeigt, dass die Phase der Inaktivität auf der Sonnenoberfläche beendet ist.

       

12.03.2010
Die Sonne kämpfte sich am Vormittag durch den Morgennebel und zeigte um den Sonnenfleck 11054 im H-Alpha-Licht eine schöne Struktur. Zudem stand einen kleinere Protuberanz am Sonnenrand.

  

16.02.2010
Eine mit -15 Grad bitterkalte aber gegen morgen aufklarende Nacht gab am Vormittag den Blick frei auf die Sonne, die sich (bei einem Sonnenstand von nur 23 Grad über dem Horizont) von seiner schönsten Seite präsentierte: Eine breite und eine kleine Protuberanz zeigte sich im H-Alpha-Licht und auch die Struktur des Sonnenfleckes 11046 war deutlich zu erkennen.
Noch eindrucksvoller zeigte sich die Sonne im CaK-Licht: zahlreiche Fleckengebiete auf der Nord (11046 und 11047 sowie ein unbenannten Fleck) und der Südhälft (11048 und ein unbenannten Fleck) wurden sichtbar.

    

15.01.2010 - Wetterdaten von der Sofi in Kanyakumari (Indien)
Die Grafik zeigt den Temperaturverlauf (grüne Linie) zwischen 1. und 4. Kontakt der ringförmigen Sonnenfinsternis. Der Vergleich mit den Daten des Vortags zur gleichen Zeit (graue Linie) zeigt, dass die Temperatur während der Totalität um ca. 1,5 bis 1,7 Grad hinter dem zu erwartenden Wert zurückbleibt.
Zusätzlich zu den genannten Wetteraufzeichnungen wurde auch versucht die sich ändernde Beleuchtungssituation der Sonnenfinsternis zu dokumentieren. Hierzu wurde regelmäßig ein Foto des Hafens von Kanyakumari mit den vor der Küste liegenden Monumenten angefertigt. In der Fotomontage, die pro Streifen die Beleuchtungssituation im Abstand von je 30 Minuten zeigt, ist die sich ändernde Intensität der Beleuchtung deutlich zu erkennen.

  

15.01.2010 - Ringförmige Sonnenfinsternis in Kanyakumari (Indien)
Die mit max. 11 Minuten und 08 Sekunden längste Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts fand am 15.01.2010 über Afrika, Indien und China statt. Unser Beobachtungsort Kanyakumari an der Südspitze Indiens(Koordinaten 8,0493 Nord, 77,3307 Ost) erwies sich als sehr gute Wahl: Die einzelnen Phasen der ringförmigen Sonnenfinsternis – bei der maximal 85% der Sonnenscheibe vom Mond verdeckt wurden – konnten trotz zeitweise durchziehender lockerer Bewölkung bestens beobachtet werden. Die partielle Phase der Finsternis nach dem 1. Kontakt um 11.06 Uhr war ebenso beeindruckend wie die am Beobachtungsort immerhin noch 10,08 Minuten dauernde Phase der ringförmigen Totalität zwischen 13.10 und 13.20 Uhr; bis zum 4. Kontakt und dem Ende der Sonnenfinsternis um 15.05 Uhr verbesserte sich die Bewölkung zeitweise wieder. Passend zur Sofi zeigte sich auf der Sonne die Fleckengruppe 11040 – die größte Fleckengruppe seit 2006 –, die der Finsternis ein unverwechselbares Aussehen verlieh.